Suche
  • AG Journalistik am JAH DD

Esskultur in China




Das Corona-Virus ist auf dem Meeresfrüchtemarkt Huanan in Wuhan entstanden. Dort werden viele Wildtierarten illegal verkauft. Es wird vermutet, dass das Corona-Virus von Fledermäusen per Zwischenwirt auf den Menschen übertragen wurde.

In der chinesischen Küche gibt es einige, für uns hierzulande gewöhnungsbedürftige, Gerichte. Zum Beispiel werden in der Yunnan-Kultur Insekten und Schlangen gegessen.

Die Gerichte unterscheiden sich von Kultur zu Kultur.

Bei den Chinesen wird meistens mit Stäbchen gegessen. Manchmal, wenn es Suppe zu essen gibt, verwenden sie einen Löffel aus Porzellan. Die wichtigsten Nahrungsmittel in China sind Reis, Hirse, Weizen, Mais, Hülsenfrüchte und Süßkartoffeln. Bei fast jeder Mahlzeit sind Reis, gebratene Weizenfladen und Nudeln mit dabei. Zum Frühstück gibt es oft einen Getreidebrei. Natürlich fehlen Gerichte mit Fleisch, Fisch und Gemüse auch nicht.

Bei den Chinesen kochen meist die Männer.

Die Tischmanieren in China sind etwas gewöhnungsbedürftig. Zum Beispiel ist der Geräuschpegel in China beim Essen viel höher als bei uns. Außerdem werden Abfälle beim Essen, wie Knochen oder Gräten, einfach auf den Tisch oder den Boden gespuckt. Der Tisch ist bei den Chinesen meist drehbar oder es liegt eine Platte darauf, die sich drehen lässt. So kann sich jeder nehmen was er möchte, er muss nur den Tisch oder die Platte drehen.

Übrigens: Wusstet ihr, dass die Chinesen ihre Geschmacksrichtungen anders benennen als wir? Man unterscheidet in China nach den sogenannten „fünf Elementen“. Das geht so: Holz ist sauer, Feuer ist bitter, Erde ist süß, Metall ist scharf und Wasser ist salzig.

In China isst man ebenfalls dreimal am Tag, aber durchschnittlich schon zwei Stunden eher.

Also Frühstück um 7 Uhr, Mittagessen so gegen 11 Uhr und Abendessen so gegen 17 Uhr.

Außerdem grüßen sich die Chinesen nicht mit „Hallo, wie geht es dir?“ sondern mit „吃了没有?“ (Aussprache: „Chi le mei you?“), was so viel wie „Noch nicht gegessen“ heißt und zeigt, wie wichtig das Essen bei den Chinesen ist.

Die Chinesen essen meist mit Freunden oder mit der ganzen Familie.

In China gibt es unterschiedliche Esskulturen, die sich auch in Arm und Reich aufspalten.


Hier eine Liste der unterschiedlichen Kulturen:

Gongting = im Kaiserpalast

Guanfu = in Beamtenkreisen

Und die Regionalkulturen mit den lokalen Spezialitäten:


Shangdong, Fujiang, Zhejiang, Hu'nan, An'hui, Sichuan, Guangdong

Quelle:

Kinderweltreise China - Chinesisches Essen

https://blog.chinatours.de/2015/05/13/esskultur-in-china/


Bildquelle:

https://cdn.kiekmo.hamburg/vary/2019/06/shutterstock_466836857_content-728x410.jpg

Maximilian Drobisch, Klasse 7e

32 Ansichten

AG Journalistik

c/o Julius-Ambrosius-Hülße-Gymnasium Dresden

Hülßestraße 16

01237 Dresden

Deutschland

V.i.S.d.P.:

Medienpädagoge und Dozent für Journalismus Mario Neumann

 

c/o MVS-Medienbildung - Inhaber Mario Neumann

Heimgarten 17

01259 Dresden

Deutschland

©2020 Schülerzeitung "Brösl" der AG Journalistik am Julius-Ambrosius-Hülße-Gymnasium Dresden. Erstellt mit Wix.com